Jungliberale kritisieren katholische Ärzte für Homosexuellentherapie

Saarbrücken, den 18.06.2018 –
Mit Empörung reagierte der Landesvorsitzende und Europa-Spitzenkandidat der Jungen Liberalen (JuLis) Saar Julien Simons auf einen Vorschlag eines Arbeitskreises des Bunds katholischer Ärzte, laut dem Homosexualität mit homöopathischen Methoden therapiert werden kann. „Der Bund katholischer Ärzte befindet sich anscheinend noch im 19. Jahrhundert, wenn er der Ansicht ist, das Homosexualität eine zu therapierende Krankheit ist“, äußert sich Simons zu den Vorschlägen. Dies sei ein Schlag ins Gesicht gerade für ungeoutete Jugendliche, denen so vermittelt würde, sie seien unnormal, so der JuLi-Landesvorsitzende weiter. „In einer aufgeklärten, liberalen Gesellschaft sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass andere sexuelle Neigungen keine Abnormalitäten sind, die man behandeln muss“, so Simons abschließend.