Technologieoffenheit und Innovationsförderung müssen Priorität werden

GroKo muss Zukunftsplan für Saarland entwickeln

Saarbrücken, den 06. August – Die Aussagen des ZF-Vorstandschef Wolf-Henning Scheider wertet der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Saar als Alarmsignal. Demnach liege man trotz der Großaufträge für das hybridfähige Pkw-Automatikgetriebe und die nun beginnende Lieferung des Elektroantriebs für ein in Großserie gefertigtes Fahrzeug der Oberklasse deutlich unter den Planungen. Vielen Automobilherstellern und Zulieferern geht es ähnlich.
„Die Autoindustrie ist im Wandel und viele Arbeitsplätze hängen im Saarland mittelbar oder unmittelbar mit ihr zusammen. ZF verfolgt einen durchdachten, technologieoffenen Ansatz. Vom Land aber wurde der zweite Strukturwandel bislang verpasst“, so der JuLi-Landeschef Julien François Simons. Aus diesem Grund fordern die JuLis einen Masterplan für den zweiten Strukturwandel. Das Saarland müsse endlich Zukunftsperspektiven für junge Menschen schaffen, so Simmons.
„Das Saarland wird zu schwach und ohne Gestaltungswille regiert. Das ist im Übrigen auch Charakter einer Großen Koalition, gerade mit einer SPD in Angststarre. Stattdessen brauchen wir endlich eine nachhaltige Förderung von Zukunftsindustrien durch Technologieoffenheit und Innovationsförderung. Eine Strategie für den IT-Standort Saar ist längst überfällig“, so Simons abschließend.