Beim Einkaufen und im ÖPNV muss es zur Normalität werden eine Maske zu tragen

Simons: Warum ist Monika Bachmann untergetaucht?

Saarbrücken, den 18.04.2020 – Zu den anstehenden ersten Anpassungen der Ausgangsbeschränkungen äußert sich der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Julien François Simons wie folgt:

„In den letzten Wochen wurden in Deutschland und im Saarland massiv Freiheitsrechte eingeschränkt, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Ich halte Kontaktreduktion für sinnvoll, allerdings muss es eine sensible Abwägung von Freiheitsrechten und dem Schutz der Gesundheit geben. Aus den momentan bestehenden Maßnahmen darf kein dauerhafter Flirt mit dem Autoritarismus erwachsen! Deshalb begrüßen wir die Diskussion über eine schrittweise Anpassung der bestehenden Maßnahmen hin zu mehr Freiheit unter Wahrung aller gesundheitsrelevanten Aspekten. Voraussetzung dafür müssen flächendeckende Tests, Mund- und Nasenschutz, klare Abstands- und Hygieneregeln sein. Es muss eine kontrollierte Öffnungsstrategie geben – auch damit die Wirtschaft und die Kommunen die aktuellen Herausforderungen meistern können.

Beim Einkaufen und im ÖPNV muss es zur Normalität werden eine Maske zu tragen. In Österreich werden dazu Mund- und Nasenschutz zur Verfügung gestellt. Die Beschaffung im Saarland läuft vergleichsweise schlecht und es stellt sich die Frage, warum Monika Bachmann in den letzten Wochen untergetaucht ist.
Die Masken sollten durch die Kommunen verteilt werden, eine Idee könnte auch sein, die Verteilung mit einer freiwilligen Spende für einen guten Zweck zu verbinden. Bei medizinischen Masken muss medizinisches Personal Vorrang haben.

Außerdem muss die 800 Quadratmeterregel für Geschäfte überarbeitet werden. Entscheidendes Kriterium ist, wie viele Kunden und Mitarbeiter sich auf wie viel Fläche befinden. Die Gesamtgröße ist irrelevant, stattdessen kommt es auf die Einhaltung der Abstandsregeln an. Es kann nicht erstrebenswert sein, dass jetzt Geschäfte den Raum künstlich verkleinern.“