Innenminister Jost riskiert die Funktionsfähigkeit der Polizei zulasten der öffentlichen Sicherheit

Simons: DIE angekündigte Potentialanalyse ist eine Nebelkerze

Saarbrücken, den 10. August 2022 – Das SPD-geführte Innenministerium im Saarland kündigt mit Blick auf die defizitäre Personalsituation eine Neuorganisation der Polizei an. Über 500 Stellen fehlen momentan zur planmäßigen Erreichung der Personalziele auf dem Papier. Dazu der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Saarland, Julien François Simons:

„Die angekündigte Potentialanalyse ist eine Nebelkerze. Klar ist, dass die Polizei unterpersonalisiert ist. Dennoch werden die Neueinstellungen reduziert, statt erhöht. Hintergrund ist die übereilte Einführung von G9. Der voreilige Entschluss nun Schulen auf G9 umzustellen, ist kostenintensiv und verlangt Ressourcen. Das könnte sich nun rächen, denn der Polizei mangelt es schon länger an Personal, auf diese Notlage machen Polizeigewerkschaften schon lange aufmerksam.

Die angekündigte Neuorganisation der Polizei klingt nicht danach, dass sich die Personalsituation entspannen wird. Im Gegenteil, statt zügig ein zweites Bewerbungsverfahren pro Jahr einzuführen und in Personal zu investieren droht der Polizei nach wie vor ein regelrechtes Kaputtsparprogramm. Der aktuelle Kurs weniger Neueinstellungen darf nicht weitergeführt werden. Innenminister Jost riskiert die Funktionsfähigkeit der Polizei zulasten der öffentlichen Sicherheit.“

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