Junge Liberale fordern Digitalisierungsoffensive für die Schulen

Junge Liberale fordern Digitalisierungsoffensive für die Schulen

 

Saarbrücken, den 14.12.2020 – Der angekündigte Lockdown zeigt nochmal deutlich auf, dass die Politik die Digitalisierung der Schulen verschlafen hat. Der Hybridunterricht würde nicht nur in der Pandemie viele Chancen bieten; es müssen aber alle Schüler entsprechend ausgestattet werden, um die Bildungsgerechtigkeit zu garantieren. Trotz der Förderprogramme „Digitalpakt Schule“ und „Digitale Bildung jetzt!“ hat es das Bildungsministerium nicht geschafft das Geld an die Schulen zu bringen. Von einem Gesamtetat in Höhe von 137 Millionen Euro wurden lediglich 7,5 Prozent abgerufen. Dazu der Landesvorsitzende Julien François Simons:

„Es ist schon bezeichnend, dass sich die CDU-Landtagsfraktion dazu berufen fühlt, ein eigenes Konzept zur Digitalisierung der Schulen zu erarbeiten. Man könnte meinen, dies sei die Aufgabe eines Bildungsministeriums. Aber die CDU hat recht: Die Ministerin Streichert-Clivot kriegt es einfach nicht hin. Das Abrufen der Mittel ist schlicht zu bürokratisch. Die Programme an sich (Sofortausstattungsprogramm, Lehrkräfteausstattungsprogramm und Administratorenprogramm) sind klug durchdacht. Umso enttäuschender ist es daher, dass man es nicht geschafft hat, die Mittel rechtzeitig vor dem neuen Lockdown zu verteilen und somit einen bildungsgerechten Hybridunterricht zu ermöglichen.“