Bundesweiter KulturSPASS mit bundesweitem KulturPASS

Deutschland soll das Land mit der besten Bildung werden. Bildung bedeutet dabei nicht nur, die Schulbank zu drücken und an der Universität bzw. Lehrstelle sein Bestes zu geben. Sie bedeutet auch eine Vielzahl an individuellen Möglichkeiten außerhalb der beruflichen Laufbahn zu finden, so auch ein erleichterter Zugang zu kulturellen Einrichtungen wie Museen, Bibliotheken und Theatern.

Der Bundeskongress der Jungen Liberalen möge daher beschließen:

  1. Ein bundesweit gültiger, kostenloser Kulturpass für alle in Deutschland lebenden Schüler, Studenten und Auszubildenden wird eingeführt. Dieser ermöglicht den kostenlosen Eintritt in Museen und Theater sowie die beitragsfreie Nutzung aller öffentlichen, staatlichen Bibliotheken.
  2. Der Kulturpass wird lediglich auf dem Schüler-bzw. Studentenausweis vermerkt.
  3. Die Finanzierung erfolgt durch die jeweiligen Kulturträger (Bundesland, Landkreise, Kommunen, Firmen, Privatpersonen, Vereine), indem sie den Ausweis als legitime Eintrittskarten akzeptieren. Sollten unverhältnismäßige Kosten für den Träger entstehen, kann der Bund gemeinsam mit den Bundesländern Ausgleichszahlungen leisten, wenn keine mildere Lösung gefunden werden kann. Dennoch soll der bundesweite Dialog für den Konfliktfall im Mittelpunkt stehen.

Erhalt des Studiengangs Zahnmedizin

Die Jungen Liberalen Saar fordern die Landesregierung auf, Mittel bereitzustellen, um die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie zu sanieren, wobei die Mittel vor allem in die Sanierung der OP-Bereiche fließen sollen.

Damit wäre die Möglichkeit Zahnmedizin an der Uni Homburg zu studieren weiterhin gegeben. Eine Schließung der Klinik wäre hingegen gleichbedeutend mit dem aus für den Studiengang Zahnmedizin.

Begründung:
Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium der Zahnmedizin ist der Einsatz in den Kliniken der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie, der Kieferorthopädie, der Zahnerhaltung, sowie der Prothetik. Diese Möglichkeiten bestehen aktuell in Homburg, was den Erhalt des angesehenen Studienganges garantiert. Die Zustände in den OP-Bereichen führen jedoch kurzfristig zu Patientenreduktionen (und damit geringeren Einnahmen) und mittelfristig zu Nachwuchsproblemen für den Lehrbereich, dem Aus für den Studiengang Zahnmedizin, sowie einem noch massiveren Fachärztemangel in diesem Bereich.

Für das Universitätsklinikum des Saarlandes würde dies 1 auch den Verlust des Titels „Traumazentrum“ und „Tumorzentrum“ bedeuten, da hierfür die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie unverzichtbar ist.

Schulbuchreform

Die JuLis Saar setzen sich dafür ein, dass bei der Auswahl von Lehrbüchern an Schulen bevorzugt solche gewählt werden, die die gesellschaftlichen Realitäten widerspiegeln und nicht subtil veraltete gesellschaftliche Normen transportieren. Konkret sollen:

– Namen in Beispielaufgaben die vielfältigen Kulturkreise widerspiegeln – nicht allein traditionelle Familienbilder dargestellt warden.

 

Entsprechende Kriterien sollen in die Lehrpläne einfließen. Weiterhin soll eine Annäherung an rheinland-pfälzische Lehrpläne angestrebt werden, was die Nutzung einer größeren Menge an Schulbüchern ermöglichen würde.