JuLis und LHG: Buslinien zur Uni aus dem Notfahrplan nehmen

Saarbrücken, 08. Oktober 2018 – In einer gemeinsamen Erklärung schließen sich die Jungen Liberalen (JuLis) Saar zusammen mit der Liberalen Hochschulgruppe (LHG) der Forderung des Allgemeinen Studierenausschusses (AstA) der Saar-Uni an, die Buslinien an die Universität aus dem Notfahrplan der Saarbahn GmbH zu streichen.

„Die Vorlesungszeit hat noch gar nicht angefangen, und schon jetzt sind die Busse morgens extrem überfüllt“, so der Vorsitzende der JuLis, Julien François Simons. Es sei jetzt schon mehrfach zu Vorfällen gekommen, dass Fahrgäste auf den nächsten Bus warten mussten, weil die Busse keine weiteren Kapazitäten mehr hätten. „Den bei Vorlesungsbeginn zu erwartenden Anstieg an Fahrgästen werden auch die nur in der Vorlesungszeit fahrenden Buslinien wie die 111 nicht kompensieren können. Deshalb fordern wir die Saarbahn auf, die Unilinien zum Semesterstart aus dem Notfahrplan herauszunehmen.“

Der Vorsitzende der LHG Saar, Luca Stephan, erklärte hierzu: „Jeder Student zahlt halbjährlich über den Semesterbeitrag für die Nutzung des ÖPNV. Sollte die Verbindung zur Universität jedoch dauerhaft schlecht bleiben, wären hier dringend Gespräche mit der Saarbahn und eventuell Neuverhandlungen der Konditionen angebracht.
Darüber hinaus sollte der Asta der UdS sich von der Forderung eines autofreien Campus spätestens jetzt verabschieden. Solange keine zusätzlichen Parkplätze an anderer Stelle neu entstehen, werden die bestehenden auf dem Campusgelände gerade für solche Situationen wie jetzt dringend gebraucht.“